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Hergestellt im Mai 2016

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Impressum

Biografie Elsa Brändström

Vorwort

Die Festfolge

Die Geschichte Teil 1

Die Geschichte Teil 2

Die Geschichte Teil 3

Die Geschichte Teil 4

Die Geschichte Teil 5

Die Geschichte Teil 6

Die Geschichte Teil 7

Die Geschichte Teil 8

Nachruf

Erinnerungen, Seite 1

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Erinnerungen, Seite 9

Erinnerungen, Seite 10

Nachtrag

Lehrerinnen Kollegium 1937

2.2

Sitzend von links nach rechts: Fräulein Au, Frau Rektorin Hegenböhmer,
Fräulein Göing, Fräulein Rothstein, Fräulein Buscher, Fräulein Walther.
Stehend: Fräulein Wepler, Fräulein Rabe, Fräulein Langbein

Wegen Überfüllung des 4. Jahrgangs wurden bis Ostern 1933 13 Schülerinnen an Nachbarschulen
abgegeben.

Den Technischen Unterricht übernahmen Frl. Gertig und Frl. Zimmermann.

Bereits am 11. November 1932 kam es in einer gut besuchten Elternversammlung zur Gründung eines Schulvereins. Erster Vorsitzender wurde Herr Werner Stolzmann.

Die große Not der Arbeitslosigkeit im Winter 1932/33 machte sich auch in der Schule bemerkbar,
doch suchte man den Auswirkungen dieser Not tatkräftig zu begegnen. Zu Weihnachten wurden mit
Unterstützung des Wohlfahrtsamtes 196 Schülerinnen mit Unterwäsche versorgt. Etwa die gleiche
Anzahl erhielt während der Wintermonate unentgeltlich ein Milchfrühstück.

Im letzten Drittel des Schuljahres wurde die Unterrichtsarbeit durch eine Grippe-Epidemie
empfindlich gestört, so dass bis zu 193 Schülerinnen von insgesamt 360 Schülerinnen dem Unterricht
zeitweise fernbleiben mussten. Frl. Homburg erkrankte so schwer, dass der Schule eine Vertreterin
zugewiesen werden musste: Am 1. März 1933 trat Frl. Käte Schläger aus Hameln in das Kollegium ein.

Ostern 1933 wurde Frl. Homburg an die Ev. Mädchenschule Zweigstraße versetzt, und Frau Markwitz trat nach 23jähriger Dienstzeit in den Ruhestand. An die Stelle der ausgeschiedenen Lehrerinnen traten  am 1.4.1933 Frl. Rabe und Frl. Buscher.

Die große Schülerinnenzahl im 7. und 8. Schuljahr (51 + 28) machte die Trennung der beiden
Jahrgänge erforderlich. Fortan war die Schule also achtklassig.

Am 1. Juli 1933 wurde  Frl. Wild auf ihren Antrag nach 30jähriger Dienstzeit in den Ruhestand
versetzt. Ihre Stelle wurde dem  Herrn Hilfslehrer Schnelle aus Stade bei Bremen übertragen.
Nach Auflösung der Sammelschule am 1.10.1933 trat Frau Hertel in das Kollegium ein, schied aber
bereits im Juli 1935 aus dem Schuldienst aus.

Am letzten Tag vor den Sommerferien des Schuljahres 1934 nahm Fräulein Schläger von der Schule
Abschied, um in ihrer Heimatstadt Hameln einen Lehrerinnenstelle anzutreten. Nach den Ferien nahm ihre Stelle die Schulamtsbewerberin Fräulein Koßmann ein. Diese wurde bereits am 1.10. durch die Oberschullehrerin Fräulein Klara Weßler abgelöst.

Am 1.9.1935 wurden zahlreiche Straßen in Solingen umbenannt. Die Mittelstraße erhielt zur
Erinnerung an die hochherzige Schwedin , die im ersten Weltkrieg der Engel der deutschen
Kriegsgefangenen in Sibirien gewesen war, den Namen Elsa-Brandström-Straße.
Der amtliche Name der Schule war hinfort >Evangelische Mädchenschule Elsa-Brandstöm-Straße<.

Nach Erreichung der Altersgrenze trat am 30.9.1935  Fräulein Rothstein in den Ruhestand.
Ihre Nachfolgering wurde die Schulamtsbewerberin Fräulein Göing, die bis Ende des Schuljahres
1937/38 an der Schule blieb.

Als Vertreterin für erkrankte Kolleginnen waren im Schuljahr 1938/39 die Lehrerinnen Fräulein
Altena und Frau Lambertz vorübergehend an der Schule tätig.

Es war ein harter Schlag für die Schule, als kurz vor den Sommerferien1938 die Leiterin, Frau
Hegenböhmer, ernstlich erkrankte. Mit ihrer Vertretung wurde die dienstälteste Lehrerin der Schule, Fräulein Walther, beauftragt. Als diese am 31.3.1939 nach Erreichung der Altersgrenze in den Ruhestand trat, übertrug die Schulverwaltung die vertretungsweise Leitung der Schule dem Lehrer Ernst Müller von der Schule Klauberg.

In der am 17. April stattfindenden ersten Dienstbesprechung wurde die Einrichtung der
>Deutschen Schule< verkündet. Das bedeutete umwälzende Änderungen in der Zusammensetzung der einzelnen Klassen und des Lehrkörpers. Zwar blieb die Schule eine Mädchenschule, doch mussten 43 Schülerinnen aus Randbezirken abgegeben werden, damit Raum geschaffen wurde für die Aufnahme von 94 katholischen Schülerinnen. Entsprechend dem Verhältnis der katholischen Schülerinnen zu den evangelischen wurden zwei katholische Lehrerinnen, Fräulein Stöwer und Fräulein Birringer, dem Kollegium zugeteilt. Dies machte die Versetzung von Fräulein Buscher nach Kannenhof und von Frau Lambertz an die Schule Wiener Straße notwendig.