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Hergestellt im Mai 2016

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Impressum

Biografie Elsa Brändström

Vorwort

Die Festfolge

Die Geschichte Teil 1

Die Geschichte Teil 2

Die Geschichte Teil 3

Die Geschichte Teil 4

Die Geschichte Teil 5

Die Geschichte Teil 6

Die Geschichte Teil 7

Die Geschichte Teil 8

Nachruf

Erinnerungen, Seite 1

Erinnerungen, Seite 2

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Erinnerungen, Seite 5

Erinnerungen, Seite 6

Erinnerungen, Seite 7

Erinnerungen, Seite 8

Erinnerungen, Seite 9

Erinnerungen, Seite 10

Nachtrag

Nachtrag zur Konfirmation

Jahrelang bin ich fast jeden Sonntag Morgen mehr oder weniger freiwillig
mit 10 Pfennig für die Kollekte zur Sonntagsschule ins Gemeindehaus auf
der Burgstraße gegangen. Für mich stand immer fest, das ich konfirmiert
wurde. Wahrscheinlich haben mir das meine Eltern und Großeltern jahrelang
eingeimpft. In Erwartung vieler Geschenke hatte ich auch nichts dagegen. Davor musste ich aber zwei lange Jahre, einmal pro Woche, zum
Konfirmandenunterricht gehen.
Ab April 1959 bekamen wir die ersten Unterrichtsstunden bei Pastor
Harbeck auf der Helenenstraße. Im gleichen Jahr verstarb er plötzlich und
unerwartet. Danach bekamen wir erst einmal eine Frau als Vertretung und
unser Unterricht fand ab da im Gemeindehaus auf der Burgstraße statt.
1959/60 kam ein neuer Pastor namens Dinklage nach Solingen, der unseren
Konfirmandenunterricht bis zum Schluss auch übernahm.
Am 12. März wurde ich in der Stadtkirche zu Solingen konfirmiert.
Mit den Geschenken war das dann so eine Sache. Eine größere Feier zur
Konfirmation war in einer Gaststätte auf der Potsdamer Straße geplant.
Zumindest wurde immer davon gesprochen. Davor bekam mein Vater dann
unerwartet einen Herzinfarkt. Da keiner wusste, wie lange sich die
Krankheit hinziehen würde, wurde alles wieder abgesagt. Nach der
Konfirmation bin ich mit meinen Eltern am gleichen Tag mit dem Zug zum
Essen nach Düsseldorf gefahren. Wo wir dort überall waren und warum
ausgerechnet Düsseldorf, weiß ich nicht mehr. Etwas Geld kam dann später
trotzdem noch zusammen. Davon habe ich meinen ersten Fotoapparat mit
Blitzlicht gekauft. Danach fing meine Lehre an und mit der Kirche
war für immer Schluss.

Vor dem Eingang der Stadtkirche hatten wir uns 1961
mit unserem Pfarrer Dinklage zum Foto aufgestellt
.