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Hergestellt im Mai 2016

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Impressum

Biografie Elsa Brändström

Vorwort

Die Festfolge

Die Geschichte Teil 1

Die Geschichte Teil 2

Die Geschichte Teil 3

Die Geschichte Teil 4

Die Geschichte Teil 5

Die Geschichte Teil 6

Die Geschichte Teil 7

Die Geschichte Teil 8

Nachruf

Erinnerungen, Seite 1

Erinnerungen, Seite 2

Erinnerungen, Seite 3

Erinnerungen, Seite 4

Erinnerungen, Seite 5

Erinnerungen, Seite 6

Erinnerungen, Seite 7

Erinnerungen, Seite 8

Erinnerungen, Seite 9

Erinnerungen, Seite 10

Nachtrag

Ein Foto mit Frau Vetterlein zum Ende des 4. Schuljahres 1957,
bevor einige Schülerinen & Schüler aufs Gymnasium wechselten.

Ab dem 7. Schuljahr 1959 begann eine Zeit, an die ich nicht gerne zurück denke.
Nach dem unsere geliebte Lehrerin uns nach 3. Jahren verlassen musste, geriet bei
uns vieles aus den Fugen. Als neuen Lehrer bekamen wir unseren Rektor Müller.
Er war ein lieber Mensch, der im Krieg bestimmt viel erlebt hatte, aber unserer
Disziplinlosigkeit hatte er nicht viel entgegen zusetzen. Wir waren immer noch
wütend, das unsere Lehrerin fort war. Unsere Strafarbeiten häuften sich dermaßen,
das es selbst meiner Mutter, die ja unterschreiben sollte, zu viel wurde. Also haben
wir (ich) ein paar mal Unterschriften gefälscht. Unser Lehrer Müller war schon
misstrauisch, hat es aber dabei belassen. Außerdem kann ich mich noch gut an die
berühmten Einzelgespräche im Rektorzimmer erinnern, wenn wir wieder was
angestellt hatten. Dort versuchte Rektor Müller uns immer zum Guten zu bekehren.
Weitere Einzelheiten möchte ich euch ersparen. Mein Vater wusste von all dem nichts.

Im ersten Halbjahr des 7. Schuljahres 1959 machten wir unsere 2. Klassenfahrt an
den Rhein. Sie dauerte 6 Tage mit 5 Übernachtungen in verschiedenen
Jugendherbergen. Unsere Rucksäcke brauchten wir nicht zu tragen, sie wurden zu
unseren Zielen per Auto gebracht. Von wem das organisiert wurde und wer die Fahrer
waren, ist mir nicht mehr bekannt.
Neben unserem Lehrer Herr Müller begleitete uns noch Frau Albrecht die
wahrscheinlich auf uns aufpassen sollte. In welchen Fächern sie unterrichtete, weiß
ich leider nicht mehr. Vorweg gesagt: Auf dieser Klassenfahrt ist nichts passiert.
Es war eine schöne Zeit, an die ich gerne zurück denke und sie deshalb, soweit mir
noch bekannt, hier niederschreibe.

Irgendwann im Jahre 1958 besuchten wir mit unserer Klasse den Film „Traumstraße
der Welt Teil 1“ im damaligen „Lux Kino“.

Nach dem 6. Schuljahr im Jahre 1959 wurde unsere Lehrerin Frau Vetterlein an die
neue Aufbau Realschule auf der Zweigstraße versetzt. Das war ein Schock für uns.
Am letzten Tag flossen viele Tränen zum Abschied.

Einmal, nachdem unsere Lehrerin die Klasse verlassen hatte, haben wir sie in ihrer
Wohnung auf der Gördelerstraße, Ecke Bachtor besucht. Soweit mir noch bekannt,
hat sie später eine Schülerin von uns, die ein Weisenkind war, adoptiert.
Der Name ist mir noch bekannt, tut aber nichts zur Sache. (Alles ohne Gewähr)

Tag 1: Jugendherberge Ehrenbreitstein

Mit dem Busunternehmen Bergisch-Land Reisen Joh. Schmitz fuhren wir zu unserm
ersten Ziel nach  „Bad Ems“. Es war ein alter Bus mit dem wir fuhren. Er hatte nur
Holzbänke. Das habe ich all die vielen Jahre nicht vergessen. Wie wir von Bad Ems
zur Jugendherberge gekommen sind, weiß ich nicht mehr. Wahrscheinlich zu Fuß.
Entweder auf direktem Wege oder mit der Malbergbahn auf den Malberg und von
dort nach Ehrenbreitstein.