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Hergestellt im Mai 2016

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Impressum

Biografie Elsa Brändström

Vorwort

Die Festfolge

Die Geschichte Teil 1

Die Geschichte Teil 2

Die Geschichte Teil 3

Die Geschichte Teil 4

Die Geschichte Teil 5

Die Geschichte Teil 6

Die Geschichte Teil 7

Die Geschichte Teil 8

Nachruf

Erinnerungen, Seite 1

Erinnerungen, Seite 2

Erinnerungen, Seite 3

Erinnerungen, Seite 4

Erinnerungen, Seite 5

Erinnerungen, Seite 6

Erinnerungen, Seite 7

Erinnerungen, Seite 8

Erinnerungen, Seite 9

Erinnerungen, Seite 10

Nachtrag

1958 machten wir im 6. Schuljahr unsere erste Klassenfahrt. Sie dauerte 4 Tage mit
3 Übernachtungen in verschiedenen Jugendherbergen. Viel Erinnerungen habe ich an
diese Tage nicht  mehr. Die erste Jugendherberge war in Radevormwald. Ob wir mit
Bus oder Bahn dort hin gekommen sind, weiß ich nicht mehr. Mit uns war noch
mindestens eine andere fremde Klasse. Als wir in Radevormwald aussteigen mussten,
sollten wir weiter bis zur Jugendherberge wandern. Da unsere Lehrerin aber
gehbehindert war, hat sie für die ganze Klasse den Linienbus bis zur Jugendherberge
bezahlt. Die andere Klasse musste wandern.

Jugendherberge
Radevormwald

Eine Sache habe ich all die Jahrzehnte nicht vergessen. Unser Schlafsaal muss unter
dem Dach gewesen sein. Von dort konnte man durchs Fenster aufs Dach steigen. Ich
war zu feige aber neugierig und bin aufgestanden. Alle haben den Herbergsvater, der
den Krach mitbekommen hatte, gehört, bloß ich nicht. Deshalb waren alle im Bett,
ich nicht. Ich musste sofort den Schlafsaal verlassen und durfte die Nacht im
Waschsaal verbringen. Das war eine lange und unvergessene Nacht. Über diesen
Vorfall ist nie geredet worden, natürlich auch nicht bei meinen Eltern. Heute würde
man sagen, das Kind ist traumatisiert und würde die Jugendherberge verklagen.

Die zweite Station war die Jugendherberge in Kürten. Wie wir von Radevormwald
nach Kürten gekommen sind, keine Ahnung. Ich kann mich nur etwas an den
Schlafsaal erinnern, wo ich dann die zweite Nacht auch wirklich schlafen durfte.

Jugendherberge Kürten

Für die dritte Jugendherberge mussten wir, wie auch immer, nach Dabringhausen.
Das war ein toller moderner Neubau der uns allen sehr gut gefiel. Wie wir am letzten
Tag nach Hause gekommen sind, habe ich leider auch vergessen.
Die Jugendherberge in Dabringhausen hatte uns allen so gut gefallen, dass wir im
gleichen Jahr noch einmal mit Sondergenehmigung für drei Tage oder drei
Übernachtungen dort waren. Nach dem Frühstück musste etwas unterrichtet werden.
Das war die Bedingung für die Erlaubnis. Es waren schöne Tage.
Schon damals konnte ich nicht vertragen, mit nackten Füssen über Steine zu gehen.
An einem Tag haben wir in der Dhünn, die unterhalb der Jugendherberge floss,
geplanscht oder gebadet. Ich habe mir die Turnschuhe dabei angezogen. Es war das
einzige Paar das ich mit hatte. Danach bin ich den Rest mit nassen Schuhen herum
gelaufen und habe es ohne Erkältung überlebt. Die Hin- und Rückfahrt fand mit
verschiedenen Privat Autos statt, von denen es damals noch nicht so viele gab.

Jugendherberge Dabringhausen