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Hergestellt im Mai 2016

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Impressum

Biografie Elsa Brändström

Vorwort

Die Festfolge

Die Geschichte Teil 1

Die Geschichte Teil 2

Die Geschichte Teil 3

Die Geschichte Teil 4

Die Geschichte Teil 5

Die Geschichte Teil 6

Die Geschichte Teil 7

Die Geschichte Teil 8

Nachruf

Erinnerungen, Seite 1

Erinnerungen, Seite 2

Erinnerungen, Seite 3

Erinnerungen, Seite 4

Erinnerungen, Seite 5

Erinnerungen, Seite 6

Erinnerungen, Seite 7

Erinnerungen, Seite 8

Erinnerungen, Seite 9

Erinnerungen, Seite 10

Nachtrag

Zu Beginn des Schuljahres 1953 wurde Fräulein Wecka nach Wald versetzt. An ihre Stelle trat die
technische Lehrerin Fräulein Belkner. Zum gleichen Zeitpunkt kam als neue Kraft Herr Lehrer Heinz Szepan an unsere Schule. Ihm folgte im Juni Fräulein Erika Wirths. Sie übernahm das 5. Schuljahr, das bis dahin Durchziehklasse gewesen war.

Im Dezember 1953 wurde eine Teilung des 3. Schuljahres notwendig, da die Schülerzahl auf 72
angewachsen war. Damit stieg die Zahl der Klassen von acht auf neun. Aber erst am 1.3.1954 erhielt
die neugebildete Klasse 3b in Herrn Rolf Meis einen eigenen Lehrer.

Am Ende des Schuljahres 1953 schieden zwei Lehrer aus dem Kollegium aus;: Herr Szepan, der als
Konrektor an die Ev. Schule Kannenhof gewählt worden war, und Herr Hellmann, der eine
Lehrerstelle in seiner Heimatstadt Dortmund antrat.

Die freigewordenen Stellen wurden zu Beginn des Schuljahres 1954 durch die Konrektorin Fräulein
Lydia Dinger und die Lehrerin Frau Irmgard Schall besetzt. Da 72 Schulneulinge angemeldet waren,
wurden für das 1. Schuljahr zwei Klassen gebildet, so dass die Schule nunmehr zehnklassig war.

Auch das Schuljahr 1955 begann mit einem Wechsel im Kollegium: Herr Kruse erhielt einen Ruf an die Ev. Schule Eintrachtstraße. Sein Nachfolger wurde Herr Lehrer Walter Mutz von der Schule Wiener Straße. Anfang Mai trat Frau Hildegard Vetterlein in das Kollegium ein. Damit ergab sich die Möglichkeit, das starke 4. Schuljahr zu teilen.Mit rund 420 Schülern und Schülerinnen umfasste die Schule nun 11 Klassen.

Die steigende Raumnot veranlasste den Schulleiter, um Rückgabe eines der drei an die Berufsschule
abgetretenen Räume zu bitten. Unter Hinweis auf die Schwierigkeiten der Berufsschule wurde der
Antrag abgelehnt. Statt dessen beschloss der Schulausschuss, zwischen Zeichen- und Handarbeitsraum eine schalldichte Wand setzen zu lassen. Beide Räume konnten nun als Klassenzimmer benutzt werden; aber die Maßnahme bedeutet auch, dass die Schule ihren Fest- und Versammlungsraum verlor. Trotz der von seitens des Kollegiums erhobenen Bedenken wurden die Arbeiten in den Sommerferien durchgeführt.

Am Schluss des Schuljahres wurde Frau Schall auf ihren eigenen Wunsch von der Regierung in
Düsseldorf für zwei Jahre beurlaubt. Ihre Nachfolgerin wurde am 1.4.1956 die Lehrerin Gisela Littek, die die Betreuung der beiden Anfängerklassen (zusammen 82 Kinder) übernahm.

Ostern 1957 mussten wiederum zwei Anfängerklassen gebildet werden, da die Zahl der Schulneulinge 63 betrug. Damit stieg die Anzahl der Klassen auf zwölf. Das machte natürlich die Einstellung einer neuen Lehrkraft erforderlich. Die Schulverwaltung trug der entstandenen Notlage Rechnung: Lehrer Karl Fink von der Ev. Schule Merscheid wurde unserer Schule zugeteilt.
 
Da z. Z. nur neun Unterrichtsräume mit Einschluss des Zeichen- und Handarbeitssaales zur
Verfügung stehen, stieg mit der Einrichtung der 12. Klasse die Raumnot auf ein Höchstmaß.

Nur mit Mühe gelang es, den für Kinder so nachteiligen Schichtunterricht zu vermeiden und einen
einigermaßen erträglichen Stundenplan aufzustellen . Aber Lehrer und Kinder nehmen die mit der
Raumnot verknüpften Unbequemlichkeiten gern hin, weil sie wissen, dass gerade zu der Zeit, da die
Schule ihr 50jähriges Bestehen feiert, die neue Kaufmännische Berufsschule am Vorspel fertig werden soll. Das bedeutet, dass dann die drei Räume, die heute noch von der Berufsschule benutzt werden, von unseren Kindern bezogen werden können. Sollte es wirklich gelingen, die neue Berufsschule bis zum 15. Oktober fertigzustellen, so wäre die damit verbundene Freigabe der drei Klassenräume für unsere Schule das schönste Jubiläumsgeschenk.

Die äußeren Voraussetzungen für eine zukünftige gedeihliche Entwicklung unserer Schule sind also
gegeben, wenn auch noch einige Wünsche offenbleiben. So wären z.B. der Bau einer Turnhalle und
die Anlage einer Pausenhalle sehr zu begrüßen. Es ist nicht zu bezweifeln, dass Stadtvertretung und
Stadtverwaltung in ihrer Aufgeschlossenheit für alle schulischen  Belange mit allem Ernst prüfen
werden, ob diese Wünsche in näherer oder fernerer Zukunft verwirklicht werden können.

So wichtig auch der äußeren Rahmen ist, in dem sich Erziehungs- und Unterrichtsarbeit vollzieht,
vergessen werden darf darüber nicht, dass entscheidend für den Erfolg der Geist der Schule ist.
Das Lehrerkollegium unserer Schule ist sich einig in dem Bemühen, die ihm anvertrauten Kinder
nicht nur mit dem fürs Leben notwendigen Wissen und Können auszustatten, sondern sie darüber
hinaus zu Menschen zu erziehen, die fähig und bereit sind, in der Verantwortung vor Gott die
Aufgabe zu erfüllen, die ihnen von Familie, Gemeinde, Staat und Menschheit immer wieder neu
gestellt werden. Möge Gottes Segen immerdar auf dieser Arbeit ruhen!


                                                                                                             Ernst Müller