Das aktuelle Wetter in Solingen
Alles zum Wetter in Deutschland

Besucherzaehler

Hergestellt im Mai 2016

Startseite

Impressum

Biografie Elsa Brändström

Vorwort

Die Festfolge

Die Geschichte Teil 1

Die Geschichte Teil 2

Die Geschichte Teil 3

Die Geschichte Teil 4

Die Geschichte Teil 5

Die Geschichte Teil 6

Die Geschichte Teil 7

Die Geschichte Teil 8

Nachruf

Erinnerungen, Seite 1

Erinnerungen, Seite 2

Erinnerungen, Seite 3

Erinnerungen, Seite 4

Erinnerungen, Seite 5

Erinnerungen, Seite 6

Erinnerungen, Seite 7

Erinnerungen, Seite 8

Erinnerungen, Seite 9

Erinnerungen, Seite 10

Nachtrag

Aufnahmedatum unbekannt,
wahrscheinlich 1953/54

Das Monopol Kino am Neumarkt
in den 50er Jahren

Der Turnunterricht fand auch zum Teil auf
dem Schulhof und auf dem Fußballplatz am
Weyersberg statt. Dort, wo sich heute das
Baseball Stadion der „Alligators“ befindet,
war damals der Ascheplatz des
Postsportvereins. (ohne Gewähr)
Schwimmunterricht hatten wir im Hallenbad
auf der Birkerstraße.
Unser Turnlehrer war der Herr Dietrich. Er
war auch noch Turnlehrer an der Schule
Kreuzweg. Das waren die GUTEN, wir bis
zum Schuss die SCHLECHTEN, oder
LOOSER, wie man heute sagt.
Das haben wir oft zu hören bekommen.
Damit ist zu diesem Thema alles gesagt.

Vom 4. bis zum 6. Schuljahr 1956/59 bekamen wir Frau Vetterlein als neue Lehrerin.
Sie wurde unsere Lieblingslehrerin. Sie hatte einen leichten Gehfehler.
Woher, wussten wir nicht, war uns auch völlig egal. Ich glaube im Nachhinein, dass
diese 3 Jahre unsere beste Zeit in der Schule waren.
Nach dem 4. Schuljahr im April 1957 verließen einige Schülerinnen und Schüler die
Klasse und Schule, um aufs Gymnasium zu gehen. Eine ganze Reihe kam im Laufe
der nächsten Jahre wieder zurück.

Im Oktober 1957 feierten wir das 50jährige
Bestehen der Elsa-Brandström-Schule mit
einem Fackelzug durch den Schulbezirk.
Als Zugmusik war die Höhscheider
Stadtkapelle mit dabei. Zum Ende des
Fackelzuges versammelten wir uns alle im
Kreis auf dem Schulhof. Ein Feuer wurde
entzündet und wir sangen das Lied
„Kein schöner Land in dieser Zeit“. Von den
anderen Festlichkeiten hatte ich, bis zum
lesen dieser Festschrift, keine Ahnung oder
vergessen.
Übrigens, der Fackelträger ohne Kopf am
oberen Bildrand mit der runden Fackel,
das bin ich.

Am 09.09.1955 durften wir mit unserer Klasse ins damalige Monopol Kino zur
Premiere des Films „Rumpelstilzchen“. Die Darsteller und viele Schulklassen waren
anwesend. Der Film wurde unter anderem auf Schloss Burg  gedreht.
Das Monopol Kino war damals mit ca. 990 Sitzplätzen mit das größte Kino in
Westdeutschland.

Englisch war zur damaligen Zeit kein Pflichtfach. In irgend einem Jahr wurde aus
mehreren Klassen eine Klasse für Englischunterricht gebildet. Also wurde ausgesiebt.
Innerhalb von ein paar Tagen wussten unsere Lehrer wer geeignet war oder nicht.
So schlau waren sie damals. Ich gehörte leider nicht zu den auserwählten.
Um es kurz zu machen, alle, bis auf eine Schülerin, verließen den Englischunterricht.
Ob freiwillig oder unfreiwillig ist mir nicht bekannt.